Gln >Peptide - "Regeneration"

  • L-Glutamin in Peptidform (garantiert das Gelangen der Aminosäure in die Blutbahn)
  • beugt dem Muskelabbau (Katabolismus) in Phasen hoher körperlicher Beanspruchung vor 
  • Zunahme des zellulären Hydratationszustands wirkt anabol und fördert die Protein- und Glykogensynthese
  • Muskelaufbau in Kombination mit Krafttraining
  • Schlüsselrolle im Stickstoffgleichgewicht
  • Hoher Plasmaglutaminspiegel in den Immonuzyten wichtig für Immunsystem

 

Gln >Peptide

> the most powerful source of L-glutamine

GlnPeptide bietet die Aminosäure L-Glutamin in der Peptidform. Kurze Peptide können die Darmbarriere penetrieren und somit zum Aminosäurepool effektiv beitragen. Im Gegenteil dazu, wenn L-Glutamin direkt als freie Aminosäure angeboten wird, geht nur ein geringer Anteil in das Blut über. Die Hauptmenge wird von den Darmzellen zur Eigenversorgung verbraucht.

Die Aminosäure L-Glutamin, eine der meist vertretenen Aminosäuren in der Skelettmuskulatur, spielt die Schlüsselrolle im Stickstoffgleichgewicht. Eine Supplementierung wird bei einer langen physischen Anstrengung, mentaler Arbeit oder Stress empfohlen. 

Was ist GlnPeptide?

 

Um das Problem, dass freies Glutamin relativ schlecht resorbiert wird, zu umgehen, besteht GlnPeptide aus Glutaminpeptiden. Diese Peptidform des Glutamins ist sehr gut bioverfügbar und kann die Darmbarriere durchbrechen, während die freie Aminosäure L-Glutamin schon dort zu Energie verstoffwechselt – schon dort von den Darmzellen zur Eigenernährung verbraucht - wäre. So gelangt das Peptid in die Blutbahn und kann gezielt dort eingesetzt werden, wo es dem Körper als notwendig erscheint und die Beanspruchung groß ist. An dieser Stelle wird es in den Muskelzellen weiterverwertet.   

Das in GlnPeptide enthaltene L-Glutamin, das als semi-essenzielle Aminosäure bezeichnet wird und daher vom Körper selbst herstellbar ist, gilt als eine der wichtigsten Aminosäuren im menschlichen Körper.

Glutamin ist Baustein fast aller Proteine, die ihrerseits aus einer unterschiedlichen Zusammensetzung von Aminosäuren bestehen. Mit einem Anteil von zirka 20% ist Glutamin Hauptbestandteil im Aminosäurepool, einem begrenzten Aminosäurenpeicher im Blutplasma.

Die höchste Konzentration ist in den Muskelzellen zu finden, wo Glutamin als Baustein der Proteinsynthese vorzufinden ist.

In bestimmten Situationen, wie beispielsweise bei starker kataboler Belastung, in Stresssituationen oder nach einem intensiven Training, kann jedoch nicht genügend körpereigenes Glutamin bereitgestellt werden. Denn obwohl der Körper generell zur Synthetisierung in der Lage wäre, kann er in Stressituationen nicht mehr ausreichend Glutamin zur Verfügung stellen. Daher greifen Sportler gerne auf Nahrungsergänzungsmittel, wie GlnPeptide, zurück.

Besonders bei Krankheiten (Infektionen, Unfällen) oder harten Diäten, kombiniert mit hoch intensivem Training, kann es zu einer ausgeprägten Glutaminverarmung in der Muskulatur kommen. Ein Abfall von bis zu 50% ist keine Seltenheit. Untersuchungen haben erbracht, dass alle sich schnell vermehrenden Zellen, hauptsächlich diejenigen des Immunsystems, strikt auf die Verfügbarkeit von Glutamin angewiesen sind.

 

Was bewirkt GlnPeptide und warum ist die Einnahme essenziell?

 

Glutaminpeptide verbessern den Immunstatus, unterstützen die Regeneration nach dem Training, führen zu einer Erhöhung des Glykogenspiegels und steigern so direkt die sportliche Leistungsfähigkeit. Glutamin vermindert Ermüdungs- und Übertrainingssyndrome, verhilft zu einer positven Stickstoffbilanz und sorgt zusammen mit der Vergrößerung des Zellvolumens und der dortigen Wasserspeicherung für einen optimalen Muskelaufbau.

 

Glutamin und der Muskelaufbau/ Regeneration

Intensives Training unterstützt einerseits den körpereigenen anabolen, d. h. muskelaufbauenden Prozess, andererseits verursacht dies auch einen Abbau von Muskelgewebe. Denn nur wenn die durch das Training gesteigerte Proteinsynthese den gesteigerten Proteinabbau übersteigt, ist Muskelwachstum möglich.

Das in GlnPeptide enthaltene Glutamin unterstützt die Proteinsynthese und verhindert dadurch den Proteinabbau im Körper. Es wird verhindert, dass die Proteine im katabolen Zustand zu Aminosäuren abgebaut werden, um diese für die Energiegewinnung verwerten zu können. Glutamin ist aber nicht nur Energielieferant, es ist darüber hinaus, durch die Übertragung des Amidstickstoffs, ein idealer Stickstoff-Transporteur und Lieferant. Seine besondere Molekülstruktur kann Amidstickstoff leicht binden und im Körper dorthin transportieren, wo es zum Muskelaufbau benötigt wird. Außerdem kann das Glutamin es auch wieder leicht lösen und damit zum Aufbau freigeben.

Das Ergebnis dieser zusätzlichen Aminosäurenzufuhr bringt somit eine Zunahme an Größe und Kraft mit sich und führt zu einer Leistungssteigerung.

Die muskelaufbauende Wirkung von Glutamin beruht darüber hinaus auch auf einer Steigerung der Zellhydration bzw. Vergrößerung des Zellvolumens der einzelnen Muskelzellen. Neuere Studien scheinen die Hypothese zu bestätigen, dass nicht die Stickstoffbilanz, sondern der Hydratationszustand der Zelle für die Proteinsynthese ausschlaggebend ist.

Eine Zunahme des zellulären Hydratationszustands wirkt anabol und fördert die Protein- und Glykogensynthese. Das heißt, die Muskelzelle nimmt an Größe zu und kann sich teilen. Während umgekehrt eine Abnahme des zellulären Hydratationszustandes katabol (abbauend) wirkt.

Bei der Muskel-Zellhydratation wird das Wasser direkt in den Zellkern eingelagert, das bringt eine vermehrte Protein- und Glykogenbildung mit sich, wodurch das Volumen vergrößert wird und die Muskulatur härter und voller aussieht.

GlnPeptide weist somit sowohl eine anabole als auch antikatabole Wirkung auf.

 

Glutamin – Immunsystem

Glutamin stimuliert die Zellen des Immunsystems, die auf diese Aminosäure, für ihren Energie- und Nukleinsäurestoffwechsel, angewiesen sind. Diese sogenannten Immunozyten, die Auslöser einer Immunreaktion, benötigen hohe Plasmakonzentrationen an Glutamin. Ein niedriger Plasmaglutaminspiegel beeinträchtigt somit das Immunsystem.

Die Schwächung des Immunsystems, welche bespielsweise durch ein zu intensives Training – einem „Übertraining“ verursacht wird, entsteht in erster Linie dadurch, dass die Muskulatur vermehrt Glutamin abbaut, wodurch der Plasmaglutaminspiegel erheblich reduziert wird.

Bei andauernder und starker körperlicher Belastung benötigt der Körper mehr Glutamin als er selbst bilden kann. Einem Glutaminmangel kann durch Supplemente, wie GlnPeptide, entgegengewirkt werden.

 

 

 

Nährwertangaben & Dosierung
GlnPeptide_330x85.pdf
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